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Gold und Silber kaufen in Zeiten der Bankenkrise

Seit eine Bank nach der anderen Probleme gemeldet hat, haben einige mir bekannte Geschäftsleute kräftig umdisponiert: Fonds wurden aufgelöst, unsinnige Versicherungen gekündigt und Bargeld flüssig gemacht. Dieses wird seitdem vor allem in Gold und Silber investiert.

Das unabhängige Verbraucher-Magazin „Guter Rat“ schreibt zum Thema Inflationsschutz:

„Ab einem Vermögen von 20.000 Euro macht es bereits Sinn, einen Teil, etwa zehn Prozent, in Gold anzulegen. […] Stabil: Gold bewährt sich in Krisenzeiten, zudem verzichtet der Staat beim Kauf und Verkauf von Gold auf die Mehrwertsteuer.“ (Heft 1/2008, Seite 22)

Für den Kauf von Edelmetallen empfehle ich aktuell Goldonlineshop.de. Mir bekannte Fachleute haben sich das Ganze einmal angeschaut und grünes Licht gegeben. Ebenso sinnvoll kann Silber als Geldanlage sein. Die Margen mögen geringer sein, dafür ist es weniger im Fokus als Gold.

Worum man sich aber definitiv Gedanken machen muss, ist die Aufbewahrung der Edelmetalle. Ich persönlich dachte an ein Schließfach bei einer Bank. Davon hat aber einer der Fachleute abgeraten – wenn ich es richtig verstanden habe, kann der Staat im Falle eines großen Crashs dann das Edelmetall einbehalten (hier wär ich für weitere Infos dankbar).

Ein Loch im Garten zu buddeln, ist aus meiner Sicht keine Lösung, macht aber die Problematik sofort klar: Gold oder Silber ist bei eigener Aufbewahrung diebstahlgefährdet – über Nacht kann die Altersreserve verschwinden. Die Sicherheit „etwas in der Hand zu haben“ wird eingetauscht gegen das Risiko, es „aus der Hand genommen zu bekommen“. Dies gilt es auf jeden Fall zu beachten. Ansonsten kann man natürlich Gold oder Silber kaufen.

Autor:

Frank ist Geschäftsführer und Inhaber zweier Agenturen im Bereich Online-Marketing und zu diesem Thema als Referent auf Fortbildungsveranstaltungen und Unternehmertreffen. Außerdem Chefredakteur von reiki-land.de und Herausgeber/Autor verschiedener Bücher und CDs im Gesundheitsbereich (siehe Amazon). Vergangenheit als Musiker und Literat.

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ein sehr interessantes Thema, mit dem ich mich derzeit auch intensiv beschäftige. Vor allem über die Marktpreise von Gold und Altgold muss man sich ja erst einmal gründlich informieren, damit man beim Goldankauf nicht Minus macht unter dem Strich.

  2. Hallo, ich fand die Idee Gold Anfangs auch sehr gut, weshalb ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe (zumal ich mal in der Finanzbranche gearbeitet habe). Jedoch muss ich sagen, dass der Goldkurs starken Schwankungen unterliegt und somit der Goldwert auch sinken kann. Sieht man sich mal den Goldkurs über längere Jahre an, besteht jedoch die Gefahr keine kontinuierliche „Verzinsung“ zu erhalten. Ein gutes Fondsdepot mit einer kalkulierten Mischung kann sich da deutlich besser gegenüber dem Gold behaupten. Jedoch denke ich das Gold einfach als sichere Anlage betrachtet wird, weil man „etwas in der Hand hat“. Fonds können nicht in der Hand gehalten werden und werden nur in einer ausgedruckten Chart in der Hand gehalten. Hier fehlt die Sicherheit des Anfassens.

  3. Hallo, ich persöhnlich lege in Gold Münzen an ! Der Goldpreis soll ja bekanntlich steigen , es gibt die letzten 10 Jahre fast nix vergleichbares im Anlagemarkt , das so geblieben ist . GOLD IST GELD !

  4. In der momentan Zeit würde ich auch eher in Gold investieren als in Aktien. Ob Gold aber wirklich so sicher ist bleibt abzuwarten.

  5. Meine Prognose:

    Silber wird ab November/Dezember ansteigen. Massiv. Wer also was verdienen will, hat jetzt noch die Möglichkeit. Dann wird es sehr schwierig. Silber ist ja jetzt schon schwer zu bekommen.

  6. Pingback: National Achievers Kongress 2012 - gut oder nicht gut?

  7. Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Hier meine Gedanken dazu: Man braucht sich nur die Zahlen der Silberverwendung ansehen und schnell wird man feststellen, dass Silber als Anlagegut wieder beliebt geworden ist. Vor allem bei den Privatinvestoren! Die Nachfrage nach Silber hat sich im physischen Bereich (Silbermünzen, Silberbarren) sowie im ETF Bereich in den letzten zehn Jahren verzehnfacht. Bei der aktuellen Notenbankenpolitik und der “Ungewissheit” kann sich meiner Meinung das gleiche in den nächsten zehn Jahren wiederholen. Die Auswirkungen einer nochmaligen Verzehnfachung der Silbernachfrage aus dem privaten Sektor auf den Silberpreis kann sich heutzutage wohl niemand vorstellen!

  8. Noch nie war es so einfach und sinnvoll in Rohstoffe zu investieren. Dank ausgeklügelten Finanzprodukten (Zertifikate …) kann man in Güter investieren, wo solch ein Investment vor 20 oder 30 Jahren noch unmöglich ist. Beschränkt man die Sichtweise der Rohstoffe auf die physischen Anlagen – so wird man auf die Edelmetalle (Gold, Silber oder Platin) setzen. Es ist immer noch unverständlich warum Edelmetalle zu den alternativen Geldanlagen zählen. Grundsätzlich stellen diese eigentlich die herkömmlichste, ursprüngliche und am längsten anzutreffende Geldanlage in der Geschichte dar. Papierwährungen ohne Deckelung (z.B. Goldstandard) sind ökonomisch anhand des Zinseffektes einfach zum Scheitern verurteilt – bei einer sinnvollen Geldpolitik kann so etwas sehr sehr lange hinausgezögert werden. Doch meist bedarf es lediglich eines natürlichen Wirtschaftsabschwunges, sodass die sinnvolle Geldpolitik aufgegeben wird. Edelmetalle hingegen haben immer ihren inneren Wert. Die Höhe des Wertes ist hierbei von den Erwartungen der Menschen abhängig. Je nach Wirtschaftslage (Inflation, Deflation, Unsicherheit) passt sich dieser Preis an. Edelmetalle werden in Zukunft immer bedeutender werden. Jeder sollte zumindest einen Teil seines Vermögens in Edelmetallen anlegen. Ob man dies als Krisenschutz oder lediglich zur Risikodiversifizierung macht ist jedem selbst überlassen.

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