Seit gut zwei Jahren betreibt Betina Graf-Deveci unter Gruenderblatt ein Informations-Portal für Existenzgründer. Die Zahl der Aktualisierungen ist in letzter Zeit zwar etwas rückläufig – neben der auf Arbeitsagentur-Förderungen spezialisierten Plattform gruendungszuschuss.de gehört das Gründerblatt dennoch zu den interessantesten Seiten von Gründern für Gründer.
Das liegt nicht etwa daran, dass das Online-Portal von dem blinden Programmierer Simon Bienlein programmiert wird: Wer will, kann gruenderblatt.de zur kostenlosen Präsentation eigener Produkte und Dienstleistungen nutzen. Und zwar nicht nur in Form einer weiteren Visitenkarte im Netz: Experten, Praktiker und andere Autoren haben darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Informationsangebote auf der Plattform zu veröffentlichen und zum Download bereitzustellen. Etwas eigenwillig: Die pure Selbstdarstellung ist kostenlos – die Content-Präsentation kostet 5 Euro.
Neben Nachrichten, Kommentaren und Linktipps gibt es handverlesene Arbeitshilfen, darunter Checklisten, Tutorials und Software-Tools. Die Werkzeuge können dabei vielfach direkt von den Gruenderblatt-Seiten heruntergeladen werden. Einen ganz besonders brauchbaren Eindruck macht das Excel-gestützte Businessplan-Tool der Unternehmensberaterin Marianne Kofahl, das bis vor Kurzem noch für knapp 50 Euro über Industrie- und Handelskammern vertrieben wurde:
Die praktische Kalkulationshilfe hebt sich schon allein deshalb positiv von vergleichbaren Werkzeugen ab, als sie Jungunternehmern die differenzierte Ermittlung der privaten Lebenshaltungskosten nahelegt. (ls)
http://www.gruenderblatt.de
http://www.gruenderblatt.de/businessplan-tool-artikel226.html
Beitrag mit freundlicher Genehmigung von Dr. Web